Typenkompass

Porsche 991

Porsche 991

Porsche 911 (991)

Evolution statt Revolution – der moderne Klassiker


Ein Porsche 911 ist nie einfach nur ein Auto.
Für viele ist er ein Lebensbegleiter, ein Maßstab, manchmal sogar ein Versprechen an sich selbst. Der Porsche 911 der Generation 991 nimmt in dieser langen Geschichte eine besondere Rolle ein. Er steht wie kaum ein anderer Elfer für den Spagat zwischen Tradition und Moderne.

Vom puristischen Carrera über den vielseitigen GTS bis hin zu den kompromisslosen Turbo- und GT-Modellen reicht die Bandbreite dieser Generation. Genau hier beginnt für viele Enthusiasten die Qual der Wahl:
Welcher 991 passt zu meinem Anspruch? Welches Modell verbindet Alltagstauglichkeit mit echter 911-Emotion? Und welcher Elfer fühlt sich richtig an?

Dieser Typenkompass erklärt die Porsche-991-Baureihe im Detail.
Er zeigt die Unterschiede zwischen Vorfacelift (991.1) und Facelift (991.2), ordnet die Modelle technisch und emotional ein und hilft dabei, den 991 zu finden, der zu Fahrer, Anspruch und Charakter passt.


Die siebte Generation – größer, moderner, dennoch ein echter 911

Mit dem Porsche 991 ging 2011 die siebte Generation des 911 an den Start. Der Elfer wuchs – sichtbar und spürbar. Der Radstand legte um rund 100 Millimeter zu, was vor allem der Fahrstabilität und dem Komfort zugutekam. Nicht wenige Puristen sahen diese Entwicklung kritisch und wünschten sich die kompakten Abmessungen früherer Generationen wie des 993 oder auch des wassergekühlten 996 zurück.

Doch Porsche gelang ein entscheidender Kunstgriff:
Trotz größerer Abmessungen konnte Gewicht eingespart werden. Rund die Hälfte des Rohbaus bestand aus Aluminium, was die Karosserie nicht nur leichter, sondern auch deutlich steifer machte als bei den Vorgängern. Der 991 fuhr sich damit stabiler, präziser – und zugleich überraschend agil.

Auch optisch schlug der 991 eine neue Richtung ein, ohne seine Herkunft zu verleugnen. Die schmalen LED-Rückleuchten erinnerten an den Vorgänger, während die komplett neu gestaltete Front dem 911 mehr Luft zum Atmen verschaffte. Kenner erkannten sofort ein wichtiges Detail: Die Außenspiegel saßen wieder klassisch an den Türen, so wie zuletzt beim 993 – nachdem sie bei 996 und 997 an den Fensterdreiecken befestigt gewesen waren.


Carrera – das Fundament der Baureihe

Den Grundstein der 991-Generation legte der Carrera. Ab 2011 war er in vier Varianten erhältlich: Carrera, Carrera S sowie jeweils als Allradversionen Carrera 4 und Carrera 4 S. Käufer konnten zudem zwischen Coupé und Cabriolet wählen.

Angetrieben wurden die Carrera-Modelle zunächst von frei saugenden Sechszylinder-Boxermotoren. Der Carrera leistete 350 PS, der Carrera S brachte es auf 400 PS. Ab Mitte 2012 bot Porsche für den Carrera S eine Werksleistungssteigerung an, die die Leistung auf 430 PS anhob – ein Wert, der den Elfer bereits damals in sportliche Gefilde führte.

Der Carrera war dabei nie nur das „Basismodell“. Er verkörperte vielmehr den klassischen 911-Gedanken: kompakt, direkt, alltagstauglich – und dennoch emotional. Für viele Enthusiasten ist genau diese Balance der Kern dessen, was einen Elfer ausmacht.



Werkstatt-Einordnung: Carrera & Carrera S (991)

Aus Werkstattsicht zählen die Carrera-Modelle der 991-Generation zu den zuverlässigsten modernen Elfern. Besonders die Saugmotoren der 991.1 zeigen bei regelmäßiger Wartung eine hohe Laufleistung ohne gravierende Schwächen. Beim 991.2 liegt der Fokus stärker auf dem Ladeluft- und Kühlmanagement – technisch beherrschbar, aber wartungssensibler.




991.1 – Sondermodelle mit Charakter

Der Carrera S diente gleich mehreren Sondermodellen als technische Basis. Eines der bekanntesten wurde 2013 vorgestellt: der „50 Jahre 911“. Auf 1.963 Exemplare limitiert, kombinierte dieses Modell den Heckantrieb mit der breiten Karosserie der Allrad- und GTS-Varianten. Im Innenraum sorgten Pepita-Stoffe für klassische Akzente, während die 20-Zoll-Felgen eine moderne Interpretation der legendären Fuchsfelge darstellten.

Noch seltener war die Martini Racing Edition, die 2014 anlässlich Porsches Wiedereinstiegs in die Topklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) erschien. Lediglich 80 Fahrzeuge wurden gebaut. Technisch entsprach das Modell dem Carrera S, optisch setzte es mit der ikonischen Martini-Lackierung und einem dezenten Heckspoiler klare Motorsport-Akzente.

2016 folgte mit dem Porsche 911 Carrera S Endurance Racing Edition ein weiteres Sondermodell, das in Goodwood vorgestellt wurde. Auf 235 Exemplare limitiert, verfügte es serienmäßig über ein Siebengang-Schaltgetriebe sowie zahlreiche Carbon-Details im Innenraum. Die Leistung entsprach auch hier dem Carrera S – der Fokus lag klar auf Exklusivität und Motorsport-Referenz.

991.2 – Das Facelift und der Beginn der Turbo-Ära

Im Jahr 2015 stellte Porsche das Facelift der 991-Generation vor – intern als 991.2 bezeichnet. Technisch markierte dieser Schritt einen tiefgreifenden Wandel: Erstmals wurden alle Carrera-Modelle turboaufgeladen.

Der Hubraum schrumpfte von 3,4 Litern im Carrera und 3,8 Litern im Carrera S auf einheitliche 3,0 Liter. Dennoch stieg die Leistung. Der Carrera leistete nun 370 PS, der Carrera S brachte es auf 420 PS. Der Leistungsunterschied resultierte aus unterschiedlichen Ladedrücken: 0,9 bar im Carrera, 1,1 bar im Carrera S. Auch die Verdichter unterschieden sich leicht im Durchmesser, während die Abgasturbinen identisch blieben.

Optisch fiel das Facelift dezent aus. Kleinere Änderungen an Front und Heck, neue Leuchtgrafiken und ein moderner gestalteter Innenraum sorgten für ein zeitgemäßes Erscheinungsbild. Technisch relevant: Die Hinterräder wurden um einen halben Zoll breiter, und das zuvor aufpreispflichtige Porsche Active Suspension Management (PASM) gehörte indessen zur Serienausstattung.

Werkstatt-Einordnung: 991.1 vs. 991.2

In der täglichen Werkstattpraxis zeigt sich ein klarer Unterschied zwischen 991.1 und 991.2.
Die Vorfacelift-Modelle mit Saugmotor gelten als mechanisch sehr langlebig und berechenbar. Viele Kunden schätzen sie wegen ihres linearen Ansprechverhaltens und der geringeren thermischen Belastung.
Der 991.2 überzeugt mit mehr Drehmoment und Alltagssouveränität, verlangt jedoch konsequentere Wartung – insbesondere im Bereich Turbolader, Ladeluftführung und Kühlkreisläufe.


Werkstatt-Einordnung: PDK & Schaltgetriebe

Das PDK-Getriebe der 991-Generation ist grundsätzlich robust, vorausgesetzt, es wird regelmäßig gewartet. In der Praxis zeigt sich, dass Fahrzeuge mit sportlicher Nutzung deutlich von verkürzten Getriebeölwechselintervallen profitieren.
Handschalter – insbesondere im GT-Umfeld – sind mechanisch weniger komplex, werden jedoch oft härter beansprucht. Kupplung und Synchronisation sind hier typische Verschleißthemen.

 


Turbo und Turbo S – der technologische Maßstab

991.1

Zwei Jahre nach Marktstart wurde die Baureihe durch die Turbo-Modelle ergänzt. Der Porsche 911 Turbo und Turbo S setzten erneut Maßstäbe in Sachen Performance und Alltagstauglichkeit. Der 3,8-Liter-Sechszylinder-Boxer leistete im Turbo 520 PS, im Turbo S sogar 560 PS. Die Kraft wurde serienmäßig über das PDK-Getriebe an alle vier Räder übertragen.

Technisch brachte der 991 Turbo zahlreiche Neuerungen mit sich. Erstmals hielt die Hinterachslenkung Einzug, die sowohl die Hochgeschwindigkeitsstabilität als auch die Agilität in engen Kurven verbesserte. Für erhöhten Abtrieb sorgten adaptive Spoiler an Front und Heck, die in mehreren Stufen ausfuhren. Der Zentralverschluss der Räder, bereits vom Vorgänger bekannt, blieb ein prägendes Merkmal.

991.2

Mit dem Facelift Ende 2015 erhielten auch die Turbomodelle ein Leistungsplus. Der Turbo leistete nun 540 PS, der Turbo S kam auf 580 PS – weiterhin aus dem 3,8-Liter-Motor. Der Innenraum wurde modernisiert und orientierte sich stärker an den GT-Modellen.

2017 krönte Porsche die Turbo-Baureihe mit der Turbo S Exclusive Series. 500 Coupés wurden gebaut, später folgten 200 Cabriolets für den US-Markt. Mit 607 PS, umfangreichen Carbon-Anbauteilen und exklusiven Details stellte dieses Modell die luxuriöseste und stärkste Ausbaustufe des Turbos dar.

 

Werkstatt-Einordnung: Turbo & Turbo S

Die Turbo-Modelle des 991 sind technisch beeindruckend, aber auch deutlich komplexer aufgebaut. Allradantrieb, aktive Aerodynamik und hohe thermische Belastung verlangen sorgfältige Wartung. Vernachlässigte Serviceintervalle machen sich hier schneller bemerkbar als bei den Carrera-Varianten.
Bei gepflegten Fahrzeugen zeigen sich Turbo und Turbo S jedoch als erstaunlich alltagstaugliche Hochleistungssportwagen.

 


911 GT3 – Rennsport für die Straße

991.1

Der Porsche 911 GT3 wurde 2013 vorgestellt und war von Beginn an klar auf Performance ausgelegt. Ein feststehender Heckflügel, mittig positionierte Auspuffendrohre und aerodynamisch optimierte Karosserieteile ließen keinen Zweifel an seiner Bestimmung.

Im Heck arbeitete ein 3,8-Liter-Saugmotor mit 475 PS. Die Kraft wurde ausschließlich an die Hinterachse geleitet, geschaltet wurde ausschließlich über das PDK. Trotz serienmäßiger Hinterachslenkung und moderner Technik brachte der GT3 lediglich rund 1.350 Kilogramm auf die Waage – leichter als sein Vorgänger. Möglich wurde dies durch konsequenten Leichtbau und den Verzicht auf Komfortelemente.

991.2

2017 folgte das Facelift. Der Hubraum wuchs auf 4,0 Liter, die Leistung stieg auf 500 PS. Neben aerodynamischen Detailverbesserungen wurde der Innenraum modernisiert. Zur Freude vieler Puristen kehrte das manuelle Schaltgetriebe zurück.

Neu war zudem der GT3 Touring. Statt festem Heckflügel kam hier ein variabler Spoiler zum Einsatz. Optisch zurückhaltender, technisch identisch – ein GT3 für Fahrer, die Understatement schätzen.

 

Werkstatt-Einordnung: GT3 & GT-Modelle

GT-Modelle werden selten „nur gefahren“. Sie werden bewegt – oft intensiv. Entsprechend sehen wir in der Werkstatt häufiger Themen wie Fahrwerksverschleiß, Bremsenbelastung und thermische Beanspruchung.
Wer einen GT3 oder GT3 RS besitzt, sollte Wartung nicht als Pflicht, sondern als Teil des Fahrerlebnisses verstehen.

 


GTS – die goldene Mitte

991.1

2014 positionierte Porsche den GTS zwischen Carrera S und GT3. Angetrieben vom 3,8-Liter-Saugmotor leistete der GTS 430 PS. Größere Bremsanlagen, sportlichere Abstimmung und zahlreiche schwarze Designelemente machten ihn zur emotionalen Wahl für sportlich orientierte Fahrer.

991.2

Mit dem Facelift erhielt auch der GTS den 3,0-Liter-Turbomotor. Die Leistung stieg auf 450 PS. Im Innenraum hielten Elemente Einzug, die man zuvor nur aus dem 918 Spyder kannte, etwa der Fahrmodusschalter am Lenkrad. Die Abgasanlage wanderte mittig ins Heck – ein klares Statement in Richtung GT-Modelle.

 

Werkstatt-Einordnung: GTS

Der GTS gilt aus Werkstattsicht als besonders ausgewogene Variante. Er kombiniert erhöhte Leistung mit alltagstauglicher Technik. Sowohl als 991.1 als auch als 991.2 ist der GTS weniger kompromissbehaftet als ein GT-Modell, zeigt aber deutlich mehr Charakter als ein Carrera.

 


Rückkehr des echten Targa

2014 kehrte der legendäre Targa zurück. Erstmals seit dem 964 wurde wieder der ikonische Überrollbügel verwendet. Die Dachkonstruktion arbeitete nun vollelektrisch und verwandelte den Öffnungsvorgang in eine kleine Inszenierung.

Als Basis dienten Carrera- und GTS-Modelle, ausschließlich mit Allradantrieb. 2018 erschien mit dem Targa 4 GTS Exclusive Manufaktur Edition ein limitiertes Sondermodell für den deutschen Markt – 250 Exemplare, geprägt von exklusiver Lackierung und hochwertigem Interieur.


GT3 RS – kompromisslose Performance

991.1

2015 wurde der GT3 RS vorgestellt. Aggressive Aerodynamik, großer Heckflügel, Frontsplitter – der Fokus lag klar auf der Rennstrecke. Der bekannte 4,0-Liter-Saugmotor leistete 500 PS, geschaltet wurde ausschließlich per PDK. Das Gewicht sank nochmals um rund 10 Kilogramm.

991.2

2018 folgte das Facelift mit 521 PS. Neu war das Weissach-Paket, das konsequent auf Gewichtsreduzierung setzte. Carbon-Elemente, optional Magnesiumräder und Detailoptimierungen steigerten die Fahrdynamik spürbar.


911 R – die puristische Ikone

2016 stellte Porsche den 911 R vor – eine Hommage an das gleichnamige Modell von 1967. Auf 991 Exemplare limitiert, kombinierte er den 4,0-Liter-Motor des GT3 RS mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe. Der feste Heckspoiler entfiel, das Gewicht wurde durch den Verzicht auf Dämmmaterial und Komfortelemente reduziert.

Viele Fahrzeuge wurden bewusst puristisch konfiguriert. Der 911 R wurde schnell zum Spekulationsobjekt, auch wenn seine eigentliche Bestimmung eine andere war: Fahren um des Fahrens willen.

 

Werkstatt-Einordnung: 911 R & Sondermodelle

Sondermodelle wie der 911 R werden heute häufig mit geringer Laufleistung bewegt. Aus technischer Sicht ist Stillstand jedoch nicht immer von Vorteil. Fahrzeuge, die regelmäßig bewegt und gewartet werden, zeigen langfristig weniger altersbedingte Probleme als reine Sammlerfahrzeuge.

 


Carrera T – reduziert auf das Wesentliche

2017 erschien der Carrera T als Hommage an frühe Einstiegsmodelle. Basierend auf dem Carrera, bot er 370 PS, ein kürzer übersetztes Schaltgetriebe und eine Gewichtsreduzierung um rund 20 Kilogramm. Dünnere Scheiben, weniger Dämmmaterial und sportliche Fahrwerksabstimmung machten ihn zum Geheimtipp für Puristen.


GT2 RS – die Speerspitze

2017 präsentierte Porsche den GT2 RS. Basierend auf dem Turbo S, aber mit radikaler Ausrichtung. 700 PS, Heckantrieb, PDK. 0–100 km/h in 2,8 Sekunden, 340 km/h Spitze. Mit Manthey-Paket stellte der GT2 RS lange Zeit den Rundenrekord für Serienfahrzeuge auf der Nordschleife auf.


Speedster – der emotionale Abschied

2019 schloss der Speedster die 991-Baureihe ab. Der GT3-Motor mit leichten Überarbeitungen leistete 510 PS. Eine abgesenkte Frontscheibe, klassisches Design und eine Limitierung auf 1.948 Exemplare machten ihn zum würdigen Abschluss.


Motorsport – der 991 auf der Rennstrecke

Vom Porsche Mobil 1 Supercup über GT3 R bis hin zum RSR war der 991 weltweit im Einsatz. Besonders der RSR stellte eine technische Zäsur dar: Mittelmotor-Layout, radikale Aerodynamik, zahlreiche Siege in WEC und IMSA. Mit dem Ende seines Einsatzes 2023 ging eine Ära zu Ende – der letzte 911 mit dem Zusatz RSR.


Fazit – warum der 991 heute ein moderner Klassiker ist

Der Porsche 911 der Generation 991 ist mehr als nur ein Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Er ist der Punkt, an dem klassische 911-Werte auf moderne Technik trafen, ohne ihre Seele zu verlieren.

Ob Carrera, GTS, Turbo oder GT-Modell – kaum eine Generation bietet eine derart breite Auswahl an Charakteren. Genau das macht den 991 heute so begehrt.

Die Rennfahrzeuge des Porsche 991 – Motorsport ohne Kompromisse

Kaum eine Generation des Porsche 911 war derart tief und breit im Motorsport verankert wie der 991. Während die Straßenversionen den Spagat zwischen Alltag und Emotion meisterten, wurde auf Basis derselben Plattform eine ganze Familie kompromissloser Rennfahrzeuge entwickelt. Vom markennahen Cup-Auto bis hin zum hochkomplexen Langstreckenprototypen zeigte der 991, wie vielseitig das Grundkonzept des 911 auch im Wettbewerb einsetzbar ist.


Porsche 911 GT3 Cup – das Rückgrat des Markenpokals

991.1

Sein Debüt feierte der Porsche 911 GT3 Cup (991) im Jahr 2013 im Porsche Mobil 1 Supercup. Mit rund 460 PS basierte der Rennwagen technisch näher am Serien-GT3 als je zuvor, markierte jedoch zugleich einen bedeutenden Umbruch.

Erstmals in der Geschichte des Cup-911 wurden die Gänge nicht mehr klassisch per H-Schaltung eingelegt. Stattdessen kam ein sequenzielles Klauengetriebe zum Einsatz, geschaltet über Wippen am Lenkrad – allerdings bewusst ohne PDK, um Gewicht und Komplexität gering zu halten.

Auch in Sachen Sicherheit wurde massiv nachgelegt:
Ein verstärkter Überrollkäfig, ein größer dimensionierter Schalensitz mit verbessertem Kopf- und Schulterschutz sowie eine Rettungsöffnung im Dach unterstrichen den professionellen Anspruch dieses Fahrzeugs.

991.2

Ab der Saison 2017 kam im Cup-Auto der 4,0-Liter-Saugmotor zum Einsatz. Die Leistung stieg auf etwa 485 PS. Zudem wurde die Aerodynamik weiter verfeinert, um höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine bessere Balance über lange Renndistanzen zu ermöglichen.


Porsche 911 GT3 R – Kundensport auf höchstem Niveau

991.1

Für die Saison 2016 stellte Porsche den 911 GT3 R auf Basis des 991 vor. Dieses Fahrzeug hatte nur noch wenig mit dem Serien-911 gemein. Bis auf das Chassis wurde nahezu jedes Bauteil speziell für den Rennsport entwickelt.

Die Karosserie bestand weitgehend aus Kohlefaserverbundwerkstoffen, die Seitenscheiben aus Plexiglas. Ein sequenzielles Getriebe übertrug rund 500 PS auf die Hinterachse. Der GT3 R war für den Einsatz in internationalen GT3-Serien konzipiert und zeichnete sich durch hohe Standfestigkeit sowie vergleichsweise niedrige Betriebskosten aus – ein entscheidender Faktor für Kundenteams.

991.2

Ab 2019 wurde die weiterentwickelte Facelift-Version weltweit eingesetzt. Der Fokus lag auf aerodynamischer Effizienz, verbesserter Fahrwerkskinematik und optimierter Kühlung. Bereits 2018 sammelte Porsche mit Testeinsätzen in der Nürburgring-Langstreckenserie wichtige Daten.

Eine auffällige Neuerung war der Wegfall des klassischen Kupplungspedals. Die Kupplungsfunktion wurde auf das Lenkrad verlegt, um Starts und Boxenstopps zu optimieren – ein Detail, das den kompromisslosen Rennfokus unterstrich.


Porsche 911 RSR – der radikalste 911 aller Zeiten

991.1

Bereits 2013 stellte Porsche den 911 RSR vor, der in der GTE-Pro-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der IMSA eingesetzt wurde. Reglementsbedingt lag die Leistung bei bis zu 450 PS.

Die Erfolge ließen nicht lange auf sich warten:
Klassensiege bei den 24 Stunden von Le Mans, Daytona und Sebring sowie der GT-Weltmeistertitel 2015 machten den 991 RSR schnell zu einer festen Größe im internationalen Langstreckensport.

991.2 – der Bruch mit der Tradition

Mit dem für die Saison 2017 entwickelten 911 RSR ging Porsche einen radikalen Schritt. Der Motor wanderte erstmals vor die Hinterachse. Damit verabschiedete sich Porsche bewusst vom klassischen Heckmotor-Layout – ein Tabubruch für Puristen, aber technisch notwendig.

Durch die neue Anordnung konnten ein größerer Diffusor, eine effizientere Aerodynamik und eine ausgewogenere Gewichtsverteilung realisiert werden. Der RSR wurde damit zu einem der extremsten Rennfahrzeuge, die je den Namen 911 trugen.

2019 folgte eine umfassende Weiterentwicklung speziell für die WEC. Laut Porsche Motorsport bestanden rund 95 % der Bauteile aus Neuentwicklungen. Der Hubraum wuchs von 4,0 auf 4,2 Liter. Auffällig waren zudem seitlich platzierte Auspuffendrohre – erneut völlig untypisch für einen 911.

Mit dem Reglementswechsel zur GT3-Klasse endete 2023 der Einsatz des RSR. Bis heute ist der 991 RSR der letzte 911, der diesen legendären Namenszusatz trug.


Porsche 911 GT2 RS Clubsport – der brutale Grenzgänger

Der GT2 RS Clubsport stellte das stärkste Kundensportfahrzeug dar, das Porsche je an private Teams auslieferte. Motor und Getriebe stammten direkt aus dem GT2 RS Straßenversion – 700 PS, PDK, Heckantrieb.

Der Rest des Fahrzeugs war kompromisslos auf Track-Performance ausgelegt:
Karosserie aus Kohlefaser, ein vollständig entkernter Innenraum, massive Aerodynamik und höchste Sicherheitsstandards machten den Clubsport zu einer Maschine für Trackdays und ausgewählte Rennserien.


Porsche 935 – die Hommage an „Moby Dick“

Die Speerspitze der 991-Generation bildete der Porsche 935. Trotz des legendären Namens basierte auch er technisch auf dem GT2 RS. 700 PS, PDK und ein extrem breites Karosseriekonzept prägten das Fahrzeug.

Optisch war der 935 eine klare Hommage an den historischen 935 „Moby Dick“ der 1970er-Jahre. Die weit ausladende Heckpartie, der riesige Heckflügel und die abgeflachte Front ließen kaum noch erkennen, dass unter der Carbonhaut ein Porsche 911 steckte.

Auf 77 Exemplare limitiert und mit einem Preis jenseits der 700.000 Euro war der 935 nie für den Rennbetrieb homologiert. Dennoch waren alle Fahrzeuge sofort ausverkauft – heute zählen sie zu den begehrtesten Sammlerstücken der modernen Porsche-Geschichte.


Motorsport-Fazit zum 991

Mit der Generation 991 bewies Porsche eindrucksvoll, wie wandelbar das 911-Konzept auch im Rennsport ist. Vom seriennahen Cup-Auto über internationale GT-Fahrzeuge bis hin zum radikalen RSR deckte der 991 nahezu jede Form des modernen Motorsports ab.

Kaum ein anderer 911 wurde so konsequent für Wettbewerb, Performance und Technikentwicklung genutzt wie der 991.

Werkstatt-Einordnung: Motorsportfahrzeuge (991)

Rennfahrzeuge auf 991-Basis sind konsequent für den Wettbewerb ausgelegt. Wartungsintervalle, Teileverschleiß und Betriebskosten liegen deutlich über Straßenniveau. Gleichzeitig liefern sie wertvolle Erkenntnisse, die indirekt auch in die Entwicklung der Serienfahrzeuge eingeflossen sind.

 

Werkstatt-Fazit: Der Porsche 991 aus fachlicher Sicht

Der Porsche 911 der Generation 991 ist aus Werkstattsicht eine der ausgewogensten und vielseitigsten 911-Baureihen. Er bietet klassische Gene, moderne Technik und – bei richtiger Pflege – eine hohe Alltagstauglichkeit.
Entscheidend ist nicht nur das Modell, sondern Zustand, Wartungshistorie und Nutzung. Genau hier trennt sich Theorie von Praxis – und genau hier zeigt sich, warum fachkundige Betreuung für den Werterhalt eines 991 essenziell ist.

FAQ

FAQ – Porsche 991

Ist der Porsche 991 noch ein klassischer 911?
Der 991 ist deutlich größer und moderner, bewahrt aber das typische 911-Fahrgefühl. Er gilt als Brücke zwischen klassischer und digitaler Porsche-Welt.

Unterschied 991.1 zu 991.2?
Der 991.1 verfügt über Saugmotoren, der 991.2 über Turboaufladung. Beide Generationen haben ihre eigenen Fans.

PDK oder Handschalter?
Das PDK bietet maximale Performance und Komfort. Der Handschalter spricht Puristen an, die das direkte Fahrerlebnis suchen.

Eignet sich der 991 für den Alltag?
Ja, der 991 ist sehr komfortabel, zuverlässig und problemlos im Alltag einsetzbar – bei entsprechender Wartung.

Technische Daten

Carrera

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2012 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2013 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2014 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2015 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2016 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2017 MAB/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio
2018 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio
2019 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio

Carrera S

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2012 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
2013 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio, 50 Jahre 911
2014 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
2015 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
2016 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
2017 MAB/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
MDC/H 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio
2018 MDC/H 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio
2019 MDC/H 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio

Carrera T

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2018 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe
2019 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe

Carrera 4

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2012 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio
2013 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio, Targa
2014 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio, Targa
2015 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio, Targa
2016 MA1/04 3436 77,5/97 12,5:1 350 Coupe, Cabrio, Targa
2017 MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio, Targa
2018 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio, Targa
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio, Targa
2019 MDC/K 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio, Targa
MDC/KA 2981 76,4/91 10,0:1 370 Coupe, Cabrio, Targa

Carrera 4S

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2012 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio
2013 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio, Targa
2014 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio, Targa
2015 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio, Targa
2016 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 400 Coupe, Cabrio, Targa
2017 MDC/HA 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio, Targa
2018 MDC/HA 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio, Targa
2019 MDC/HA 2981 76,4/91 10,0:1 420 Coupe, Cabrio, Targa

Carrera GTS

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio
2015 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio
2016 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio
2017 MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio
2018 MDC/J 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio
MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio
2019 MDC/J 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio
MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio

Carrera 4 GTS Targa

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio
2015 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio, Targa
2016 MA1/03 3800 77,5/102 12,5:1 430 Coupe, Cabrio, Targa
2017 MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio, Targa
2018 MDC/J 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio, Targa
MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio, Targa
2019 MDC/J 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio, Targa
MDC/JA 2981 76,4/91 10,0:1 450 Coupe, Cabrio, Targa

Speedster

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2019 MDG/GA 3996 81,5/102 13,3:1 510 Cabrio

GT3

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/75 3800 77,5/102 12,5:1 475 Coupe
2015 MA1/75 3800 77,5/102 12,5:1 475 Coupe
2016 MA1/75 3800 77,5/102 12,5:1 475 Coupe
2017 MA1/75 3800 77,5/102 12,5:1 475 Coupe
2018 MDG/GA 3996 81,5/102 13,3:1 500 Coupe
2019 MDG/GA 3996 81,5/102 13,3:1 500 Coupe

GT3 RS

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2015 MA1/76 3996 81,5/102 12,9:1 500 Coupe
2016 MA1/76 3996 81,5/102 12,9:1 500 Coupe
2017 MA1/76 3996 81,5/102 12,9:1 500 Coupe
2018 MDG/GB 3996 81,5/102 13,3:1 520 Coupe
2019 MDG/GB 3996 81,5/102 13,3:1 520 Coupe

911 R

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2016 MA1/76 3996 81,5/102 12,9:1 500 Coupe

Turbo

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 520 Coupe, Cabrio
2015 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 520 Coupe, Cabrio
2016 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 520 Coupe, Cabrio
2017 MDA/BA 3800 77,5/102 9,8:1 540 Coupe, Cabrio
2018 MDA/BA 3800 77,5/102 9,8:1 540 Coupe, Cabrio
2019 MDA/BA 3800 77,5/102 9,8:1 540 Coupe, Cabrio

Turbo S

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 560 Coupe, Cabrio
2015 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 560 Coupe, Cabrio
2016 MA1/71 3800 77,5/102 9,8:1 560 Coupe, Cabrio
2017 MDB/CA 3800 77,5/102 9,8:1 580 Coupe, Cabrio
2018 MDB/CA 3800 77,5/102 9,8:1 580 Coupe, Cabrio
MDB/CB 3800 77,5/102 9,8:1 607 Exclusive
2019 MDB/CA 3800 77,5/102 9,8:1 580 Coupe, Cabrio
MDB/CB 3800 77,5/102 9,8:1 607 Exclusive

GT2 RS

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2018 MDH/NA 3800 77,5/102 9,0:1 700 Coupe
2019 MDH/NA 3800 77,5/102 9,0:1 700 Coupe

GT3 Cup

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2014 MA1/yy 3797 76,4/102,7 12,5:1 460 Coupe
2015 MA1/yy 3797 76,4/102,7 12,5:1 460 Coupe
2016 MA1/yy 3797 76,4/102,7 12,5:1 460 Coupe
2017 MA1/yy 3996 81,5/102 12,5:1 485 Coupe
2018 MA1/yy 3996 81,5/102 12,5:1 485 Coupe
2019 MA1/yy 3996 81,5/102 12,5:1 485 Coupe

GT3 R

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2016 MA1/zz 3996 81,5/102 500 Coupe
2017 MA1/zz 3996 81,5/102 500 Coupe
2018 MA1/zz 3996 81,5/102 500 Coupe
2019 MA1/zz 4000 81,5/102 12,5:1 550 Coupe

RSR

Motoren

Modelljahr Motortyp Hubraum Hub/Bohrung Verdichtung Leistung (PS) Varianten
2013 MA1/xx 3996 80,4/102,7 460 Coupe
2014 MA1/xx 3996 80,4/102,7 470 Coupe
2015 MA1/xx 3996 80,4/102,7 470 Coupe
2016 MA1/xx 3996 80,4/102,7 470 Coupe
2017 MA1/xx 4000 81,5/102 510 Coupe
2018 MA1/xx 4000 81,5/102 510 Coupe
2019 MA1/xx 4194 81,5/104,5 515 Coupe
Code Beschreibung Bauzeit

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